Es werde Licht! Wie wir mit Helligkeit und Tageslicht in unseren Räumen umgehen können

Es werde Licht! Wie wir mit Helligkeit und Tageslicht in unseren Räumen umgehen können

Der Mensch liebt in der Regel viel Licht und Helligkeit und fühlt sich im Dunkeln nicht wirklich wohl. Besonders in unseren eigenen vier Wänden wollen wir es hell und dennoch gemütlich haben.

Dunkle Räume, bei denen wenig Tageslicht einfallen kann, kann man trotzdem mit wenig Aufwand richtig gut gestalten, sodass sie durchaus erhellt werden können.

Besonders Glaselemente sind hier gut angebracht, wie Glastüren als Zimmertüren und Glasschiebetüren, Geländerfronten und Co. Sie lassen das Tageslicht durch und sorgen auf diese Weise für helle Ecken, Räume und Nischen.

Geländer mit Glaselementen

Bei Emporen und Galerien, oder auch bei den Handläufen und Geländern bei Treppenaufgängen ist Glas eine sehr gute Investition. Denn die einzelnen Glaselemente des Geländers können mit Glasklemmen gesichert und fixiert werden und schon schafft man mehr Helligkeit in die Räumlichkeiten.

So verschwinden dunkle Ecken und auch Schatten, die vielleicht durch massive Umrandungen und Geländer entstehen können. Glas ist auch dann als Alternative zu Holz und Co. bei der Einrichtung von Zimmertüren nie verkehrt. Sie können beispielsweise in Badezimmern angebracht werden, die keine Fenster aufweisen. Milchglas ist hier ideal und lässt zwar den Lichteinfall zu, ist aber dabei durchaus blickdicht.

Auch Schiebetüren aus Glas sind gute Partner, wenn der jeweilige Platz und Raum eine herkömmliche Türöffnung nach innen beispielsweise nicht zulässt. Hier kann man prima mit solchen Türen arbeiten, die ebenfalls auf beliebiger Höhe mit Blickdichtem Milchglas versehen werden kann. Auch lesenswert: Fotografie: Beleuchtung Grundlagen – so bringst du Licht ins Bild

Strom sparen durch Fenster

Desto mehr Tageslicht in einen Raum fallen kann, umso weniger Strom wird verbraucht. Der Lichtschalter muss gar nicht erst betätigt werden, selbst wenn es schon später Nachmittag im Winter ist, oder auch früher Abend im Sommer.

Erst recht nicht in den Morgenstunden. Denn wenn man verschiedene Fenster ganz gezielt einrichtet, die länglich bis zum Boden reichend sind, oder auch im Querformat mehr Lichteinfall zulassen, hat man viel mehr Tageslicht in den Räumen und je nach Ausrichtung auch länger.

Fenster, die in Südrichtung eingerichtet werden und dann auch noch bis zum Boden reichen, können einen Raum dermaßen erhellen und mit Tages- oder Sonnenlicht durchfluten, dass man auf jeden Fall gute Verdunklungsmöglichkeiten zeitgleich an den Fenstern abringen sollte, wie Rollos und Jalousien, oder auch Vorhänge beispielsweise.

Man kann dennoch Strom sparen dabei, da man schlussendlich selbst entscheiden kann wie viel Sonne und Tageslicht am Ende die Räume aufhellen sollen, oder nicht.

Dachfenster: Clever eingesetzt, können sich das Licht einschalten ersparen

Besonders aber sind es die ganz clever und gezielt eingesetzten Dachfenster in verschiedenen Formen, die für richtig viel Lichteinfall in lange und schmale Flure beispielsweise sorgen können. Sie können in außergewöhnlichen Formen und Glasfarben sogar auch für einen echten Eyecatcher des Raumes sorgen.

Kunstvolle Glaselemente, die in unterschiedlichen Farben eingesetzt werden sorgen sogar für den ganz besonderen Lichteinfall in den dementsprechenden Farben. Es gibt also viele Möglichkeiten Haus und Wohnung allein durch den durchdachten Einsatz von Fenstern aufzuhellen und zum Strahlen zu bringen.